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Nachkriegszeit

Offensichtlich beherrschte das Schulleben auch im gebildeten Steglitz-Zehlendorf nach Kriegsende im allgemeinen eher eine „Unfähigkeit zu trauern“ (Mitscherlich). Kaum folgewirksame Einsichten aus eigener Kraft.

Die neuen Dienstbehörden sahen sich mehrfach veranlasst, mit deutlichen Mahnungen einzugreifen.

Auch dieser Aspekt findet in den Homepages der Gymnasien kaum Beachtung (Ausnahmen: Arndt- und Fichtenberg-Gymnasium mit jeweils vereinzelten Hinweisen).

Schulamt:
Kriegsverbrecherprozess: Großbildansicht „Die Anklageschrift gegen die Kriegsverbrecher ist von allen Lehrkräften zum Gegenstand eines eingehenden Studiums zu machen, so dass die wesentlichen Anklagepunkte, die wichtigsten Einzelheiten der Kriegsverbrechen ... und der Verbrechen gegen die Humanität ... allen geläufig sind und jederzeit im Unterricht im Sinne der antifaschistischen Erziehung verwertet werden können.
Die Verfolgung der Zeitungsberichte ist eine einmalige Gelegenheit zur antifaschistischen Beeinflussung der Schüler und damit indirekt auch der Eltern.“6)


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1) Fichtenberg-Gymnasium, Homepage, Werte im Wandel: Bildschirmfotos
2) häufig genannt
3) Beethoven-Gymnasium, Festschrift 1984, S. 161
4) Werner-von-Siemens-Gymnasium, Homepage, Geschichte: Bildschirmfotos
5) , 7) , 8) Schadow-Gymnasium, Festschrift 1995, S. 21
6) , 9) Goethe-Gymnasium, Festschrift 1983, S. 12
10) Goethe-Gymnasium, Festschrift 1983, S. 13
11) Goethe-Gymnasium, Festschrift 1983, S. 14
12) Beethoven-Gymnasium, Festschrift 1984, S. 163
13) a.a.O., S. 164 f.
14) a.a.O., S. 165
15) a.a.O., S. 164 und 165