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Die folgenden Daten bilden nur eine kleine Auswahl. Aber auch diese Daten geben Auskunft über den Schulalltag in der NS-Zeit. Vereinzelt wurden die hier nur knapp dokumentierten Daten bereits vor 1933 ideologisch vorbereitet:
„... SA, SS zum Fackelzug hinaus ...“
„Ich kann mich an keine ausgesprochen feindselige Bemerkung seitens der Lehrer oder Mitschüler anlässlich der ‚Revolution’ von 1918 erinnern.
Das war auf dem Gymnasium Zehlendorf ganz anders.“1)
1926:
„Deutsches Schulturnen – mit Jazz!
Beim Schauturnen hat sich eine ‚Original-Jazzband’ niedergelassen und begleitet das Turnen mit Niggermusik.“2)
1930:
„politische Sudeleien im Schulgebäude, sowie parteipolitische Angriffe gegen die Schulleitung“3)
1930:
„Das Tragen und Mitbringen von Abzeichen, zu denen natürlich auch das Hakenkreuz gehört, ist streng verboten und wird unter Strafe gestellt.“4)
„Das Hakenkreuz hielt Einzug in die Schule.“5)
1933: Zum ersten Mal weht wieder schwarz-weiß-rot vom Turm
Hissen der Hakenkreuzfahne auf dem Turm.
6)
1933: Bei der Reifeprüfung hissten
„Unbefugte die Hakenkreuzflagge“.
Der Schulleiter ließ sie entfernen. Einige Wochen später wurde er abgesetzt.
7)
1934: Ein Musiklehrer komponiert
„SA, SS zum Fackelzug hinaus“.
8)
1937/39: Schule wird in „Karin-Göring-Oberschule“ umbenannt.
Schülerinnen legen am Grabe Karin Görings Blumen nieder.
9)
1938: An das Kollegium werden „Treudienstehrenzeichen“ verteilt.
10) 
Hitler am 30.1.38:
„Aus Anlass der fünften Wiederkehr des Tages der nationalen Erhebung stifte ich als Anerkennung für treue Arbeit im Dienste des Deutschen Reiches das Treudienstehrenzeichen.“ |
„Den Direktor, einen in Uniform auftretenden, strammen Parteigenossen, bekamen wir nur dann zu Gesicht, wenn die Schule geschlossen auf dem Schulhof antrat und er eine zackige Rede hielt.“11)
Noch am 19. April 1945 teilt ein Schulleiter den Eltern mit:
„… Teilnahme an den erweiterten nationalpolitischen Appellen ist Pflicht jeder Schülerin … Bei unentschuldigtem Fernbleiben sieht sich die Schulleitung … gezwungen, Ihre Tochter der zuständigen Volksschule bzw. dem Arbeitsamt zu überweisen.“12)
„Im Mai 1945, als Berlin besetzt wurde, kam der Schulleiter in Straßenkämpfen um.“13)
Dieser Schulleiter hat also bis zuletzt für das Hitler-Regime gekämpft.
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